Samstag, 25. Januar 2014

Wanderung zum Kreuzeckhaus

Auch heute sollte es auf die Alpspitze gehen.

Das Wetter meinte es nicht gut mit Iris und mir.

Naja, wie dem auch sei. Wir gingen erstmal rauf zum Kreuzeckhaus, teilweise über die Skipisten. Wir waren sehr früh da, darum brauchten wir die erste halbe Stunde noch die Stirnleuchten.

Ich kann den Weg langsam nicht mehr sehen. :-)

Am Kreuzeckhaus angekommen, machten wir dort erst mal 2 Stunden Rast.

Es klarte kurzzeitig auf, aber nur kurzzeitig.

Es machte keinen Sinn, so stiegen wir wieder ab.

Bilder habe ich keine gemacht, präparierte Skipisten und Skifahrer auf diesen sind langweilig :-P


Mittwoch, 15. Januar 2014

Stangensteig

Eine weitere Tour mit Sabine. Wieder mal frühstückten wir gemütlich in Garmisch.

Das Wetter war nicht optimal für die Begehung der Alpspitzferrata.

Wir wollten alternativ den Stangensteig (Alternative zur Höllentalklamm begehen) und dann mal schauen.

Leider ist der Stangensteig jetzt auch im Winter teilweise abgebaut und nicht begehbar.

Trotzdem war es eine kurze, aber schöne Winterwanderung.

Stangensteig

Samstag, 28. Dezember 2013

Via Ferrata Monte Thysso (D/E) Zweitbegehung

Ich hatte ein Ziel: Noch einen Klettersteig vor dem Jahr 2014.

Die 50 habe ich ja leider nicht vollbekommen, aber wenigstens wollte ich die Saison kurz vor Jahresende abschließen.

Da ich halt über Weihnachten immer in der Heimat bin und ich ja auch schon einen ausführlichen Bericht über die Via Ferrata Monte Thysso geschrieben habe, sollte es dieser sein.

Leute aus meiner Heimat dazu zu motivieren ist nicht immer einfach. Aber Klaus war mal wieder offen für das Vorhaben. So holte ich ihn an diesem Tage mittags ab.

Via Ferrata Monte Thysso

Donnerstag, 7. November 2013

Leite (C/D) die Zweite :-)

Ah, das Bergwetter war selbst Anfang November noch super, es war sogar recht warm.

Ich lernte Sabine kennen. Wir wollten ne kleine Tour machen. Also bot sich der Leite KS an.

Nach einer kurzen Frühstückspause in Garmisch erreichten wir auch schon bald das Kletterdorf Nassereith und auch den Einstieg.

Leite Klettersteig

Sonntag, 27. Oktober 2013

Mauerläufersteig (D/E) 4. Versuch und Erfolg

Der Mauerläufersteig auf den Bernadeinkopf ließ mir einfach keine Ruhe. Über meinen idiotischen Erstversuch habe ich ja bereits am Anfang meines blogs berichtet.

Zweiter Versuch am 13.10.2013:

Ich war total frustriert am Ende des Tages, sodass ich es unbedingt in Worte fassen musste. Bevor ich mir die Finger wund schreibe, hier der Re-Post von facebook:

Gedanken zwischen schön und scheiße

Es fängt ja toll an. Die U-Bahn um eine Minute verpasst, damit auch die Bahn nach Garmisch um 06.30 Uhr. Na, das wird was, wo ich eh schon Zeitdruck habe. Um 09.30 Uhr dann von der Talstation Kreuzeck auf dem Weg gemacht. Hoppla, die von mir erwarteten 30-50cm Schnee gibt es tatsächlich, aber es sind schon welche vor mir da und der Weg ist komplett gespurt. Mein Zeitplan passt also besser als gedacht. Ich komme bereits um 11.30 Uhr in Sichtweite der Einstiegstafel des Mauerläufersteiges an. Auch dort ist der Weg gespurt, eher mässig, aber hey, ich bin scheinbar nicht der einzige Idiot, der ne Winterbegehung macht oder bereits gemacht hat. 

Doch 50m vor dem Einstieg hören die Spuren plötzlich auf und ich stehe hüfthoch im Schnee in steilem Gelände, rutsche dauernd ab, komme nicht weiter.
Ich bin am Verzweifeln. Das kann doch nicht sein??? Ich kann hier nicht aufgeben.
Also Winterhandschuhe an und versuche, irgendwo am Fels Halt zu finden. Ich komme tatsächlich vorwärts. Ich drehe mich um und sehe die Linie des tatsächlichen Einstiegweges.
Na, super, mein Vorgänger hat sich verstiegen. Also wieder runter und die einfache Variante nutzen. 

An der Wand angekommen, höre ich es plumpsen. Eisschlag. Wie kann das sein, da liegt doch kaum Schnee drauf. Ach, gottseidank, es kommt von weiter ostwärts.
Doch dann plumpst es tatsächlich neben mir, unter Anderem auch ein Eiszapfen.
Hm, Abbrechen oder Einsteigen? Einsteigen.

Die Wand ist rutschig, das Drahtseil vereist und es frieren die Finger.
Etwas schlägt hart auf dem Helm ein. Kurz darauf trifft es meine Schulter. Wenig später
trifft ein Eiszapfen meinen Nacken und hinterlässt eine leicht blutende Schnittwunde.
Da war die Entscheidung klar. 

Frustriert steige ich wieder ab und steige auf zum Osterfelderkopf.
Menschen, viele Menschen. Unter Ihnen eine Vielzahl mit angemessener alpiner Kleidung: Jeans, Röcke, High Heels.
Aber eigentlich ist es schön. Das Wetter ist der Hammer, die Berge sehen klasse aus. Sehnsüchtig fällt der Blick auf die einzig dunkle Wand dieses Panoramas: Der Bernadeinkopf, das Gipfelkreuz deutlich sichtbar. Da oben wäre ich allein, definitiv allein und hätte meine Ruhe.
Ich schaue auf die Uhr und plane erneut: Es ist 14.30 Uhr, zum Einstieg ist es von dort eine halbe Stunde, auf dem Gipfel wäre ich um 16 Uhr, eine Stunde dort verbringen, geniessen, dann wäre es 17 Uhr. Zu spät für die Seilbahn, aber der Abstiegsweg ist in 2 Stunden im Hellen zu schaffen, aber auch im Dunkeln völlig unkritisch. Aber der Eisschlag, der verdammte Eisschlag.
Ich gehe zum alpspix, um wenigstens noch ein bisschen das Panorama zu geniessen. Die für Touris gebaute Aussichtsplattform würde ich unter normalen Umständen niemals betreten. Jetzt ist mir alles egal. Mir begegnen wieder Menschen, einer in FlipFlops. Frustriert steige ich in die Seilbahn, einfach nur schnell weg 
 — hier: Osterfelderkopf (2033m).