Eigentlich sollte es wieder eine Tour mit Maria und Abdellah werden am Samstag. Da die Beiden hinterher noch woanders hinfahren wollten, planten wir eine seperate Anfahrt und ein Treffen am Parkplatz in Hoch-Imst in den Lechtaler Alpen. Als ich Samstag morgen aufwachte, fühlte ich mich krank und hab mir das Essen vom Vorabend nochmal durch den Kopf gehen lassen. So sagte ich zunächst ab.
Am Nachmittag ging es mir wesentlich besser und auch für Sonntag versprach es hervorragendes Bergwetter. Da konnte ich einfach nicht daheim bleiben. Der Zu- und Abstieg zum Klettersteig ist relativ lang (je 3 Stunden) und ich hatte auch die Idee, den Alpine Coaster als Bonbon zum Ende zu fahren. Das wäre bei einer Tagestour ohne Seilbahnnutzung wegen der Öffnungszeiten des Alpine Coasters nicht möglich gewesen. So googelte ich nach Hütten in der Umgebung, die auch unkritisch in der Dunkelheit zu erreichen waren. Ich fand die Untermarkter Alm direkt neben dem Coaster. Ich rief an und fragte, ob die noch nen Platz frei hätten:
Hüttenwirt: "Wieviele seid ihr denn?"
Ich: "Ich komme alleine so zwischen 20 und 21 Uhr"
Hüttenwirt: "Naja, einer geht schon noch!"
Lol, ich erwartete eine überfüllte Hütte. Dazu gleich mehr.
So machte ich mich auf dem Weg nach Imst, vorbei an Garmisch mit nem wundervollen Blick auf den Jubigrat.
Seit Februar 2014 berichte ich hier über meine alpinen oder auch nicht alpinen Erfahrungen. Mit Bergen hat es eigentlich fast immer was zu tun. Die Touren bis 2013 sind aus dem Gedächtnis heraus rekonstruiert, ab jetzt werde ich es aktueller halten. Journalistisch-redaktionell nicht wirklich professionell, dafür schonungslos und authentisch.
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Sonntag, 21. Oktober 2012
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