Sonntag, 19. Oktober 2014

Seebener Klettersteig (D/E) Zweitbegehung, Seebensee und Ehrwalder Alm

Zwei Touren und ein Abenteuer mit unerwarteten Erkenntnissen

Es sollte wohl die für mich letzte sommerliche Tour werden und vielleicht auch der letzte Klettersteig des Jahres. Echt jetzt? Nein, denn wenn alles passt, werde ich wohl zwischen Weihnachten und Sylvester die Klettersteigsaison eher dann und hier abschließen. :-)

Wie dem auch sei, an diesem Wochenende gab es nochmal bestes Bergwetter und die besten Bedingungen. So ging es mit Andrea, Paula und Martin nach Ehrwald. Paula ist bei mir zu Besuch aus Brasilien. Für sie war es die erste Bergtour überhaupt und klar, der Klettersteig war natürlich tabu. So teilten wir uns zunächst auf. Paula wanderte alleine und unschwierig über die Ehrwalder Alm zum Seebensee. Wir anderen machten uns auf dem Weg zum Seebener Klettersteig, den ich ja bereits vor zwei Jahren begangen habe und hier drüber berichtet habe.

Und trotzdem habe ich mich direkt zu Beginn kurz verstiegen, aber wir haben es recht schnell gemerkt. Nach ca. 30 Minuten erreichten wir den Einstieg:

Einstieg Seebener Klettersteig
Einstieg Seebener Klettersteig

Freitag, 17. Oktober 2014

Liebster Award - Mal kein post über Bergabenteuer

Zugegebenermaßen kostete mich dieser post eine ziemliche Überwindung. Ich habe ein klares Konzept. Ich poste hier eigentlich grundsätzlich nur über meine alpinen und nicht alpinen Erlebnisse.
Liebster Award - Logo
Liebster Award
Da diese Erlebnisse natürlich zeit- und wetterabhängig sind, gibt es bei mir auch keine regelmäßigen posts. Ich aktualisiere meine älteren Beiträge, wenn ich aktuelle Informationen zum Beispiel über Verhältnisse und Zustände von Klettersteigen habe. Neue Beiträge gibt es halt nur nach Aktivität. Das ärgert mich sehr, aber von meinem Konzept mag ich auch nicht abweichen.

Nun bin ich von Christine Hutterer und ihrem blog Ist das jetzt Urlaub? nominiert worden.
Vielen Dank, liebe Christine! :-)

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschieden, ausnahmsweise und hoffentlich auch einmalig von meinem Konzept abzuweichen, da ich den liebster award auch für eine coole Sache halte.



Hier nun die Fragen an mich von Christine:



Samstag, 19. Juli 2014

Absamer Klettersteig (C) Zweitbegehung zur Bettelwurfhütte

Der Absamer Klettersteig ist eigentlich nicht für Anfänger geeignet. Er ist zwar nicht schwer, aber dafür sehr, sehr lang und hat auch alpinen Charakter.
Ich bin ihn ja bereits gegangen und habe zuvor schon über den Absamer berichtet, siehe hier:
Absamer Klettersteig im September 2013

So einen Steig gehe ich normalerweise nicht mit Anfängern. Die eigentliche Zielgruppe bestand allerdings vorwiegend aus sportlichen Bundeswehroffizieren und ich hatte keinen Zweifel, dass es eine machbare Geschichte werden würde. Wenn nach dem Absamer Klettersteig noch Kraft gewesen wäre, hätten wir vielleicht auch noch die Bettelwurfüberschreitung gemacht. Aber alles kam ein wenig anders...

Los ging es dann nur noch mit Heiko und Alessa. Von Haar aus fuhren wir Richtung Absam. Am Wanderparkplatz in Absam angekommen nutzten wir auch dieses Mal ein Taxi, um uns den Asphaltweg bis zur 2. Ladehütte zu sparen. 
Auch um Zeit zu sparen. Aber daraus wurde nichts. Am Anseilplatz stellte Heiko fest, dass er sein Klettersteigset im Auto vergessen hat. Ich hab überlegt, ihm meins zu geben und selber ohne zu gehen. Zwar kenne ich den Klettersteig und trau mir das auch zu, dennoch war mir nicht wohl bei der Überlegung. Aber Heiko meinte nur, er wäre in einer Stunde wieder da.
So musste Heiko dann leider vorher noch einen trailrun zurück zum Auto machen. Nach knapp 50 Minuten kam er zurück und nach einer kleinen Pause konnte es dann endlich losgehen.

Die Schlüsselstelle, eine ca. 15m Wand mit durchgehendem Schwierigkeitsgrad C kommt recht früh. Dort musste ich dann auch sehr früh feststellen, dass die Bettelwurfüberschreitung keine Option mehr ist. Alessa hatte dort Schwierigkeiten und ich musste nachsichern. Nachdem sie die doch recht schwere Stelle gemeistert hatte, dachte ich eigentlich, dass wir dort abbrechen. Aber sie wollte es nochmal versuchen und wir gingen weiter und es machte wieder allen Spaß.

Trotzdem, der Klettersteig ist halt sehr lang und südseitig. Es war sehr warm und auch das zehrt an der körperlichen Verfassung. Mindestens 2l Wasser pro Person war meine Forderung. Aber auch die reichten nicht. Endlich am Ausstieg angekommen war es noch eine gute Stunde in steilem Gelände zur Bettelwurfhütte. Und es zog sich ziemlich durch die Latschenkieferfelder.
Äußerlich habe ich versucht, die Ruhe zu bewahren. Innerlich jedoch habe ich Blut und Wasser geschwitzt.

Hier die Bilder:

Blick auf Absam in Tirol
Blick auf Absam



Sonntag, 22. Juni 2014

Lärcheck (III- UIAA) mit ungewolltem Ausgang

Auf ging es mit Christine und Peter nach Griesenau zum Lärcheck oder auch Lärchegg im Kaisergebirge

Es war eine relativ spontan geplante Tour. Vorweg muss ich zu meiner Schande gestehen, dass am Abend zuvor das WM Spiel USA gegen Deutschland stattfand und ich als Fußballverrückter meine Prioritäten entgegen der Sicherheit am Berg diesem Spiel widmete. So habe ich einfach meinen Rucksack gepackt und die Tourenbeschreibung auch nur eher halbherzig überflogen. Meine Erfahrungen mit Touren dieser Art sind eher gering, somit war ich nicht Seilerster. Aber normalerweise denke ich trotzdem für den Erfahreneren mit, was ich dieses Mal nicht getan habe. Naja, egal, es ist nun mal passiert und es ging gottseidank glimpflich aus:

Wir sind 1000 Hm den schweren Wanderweg, in anfänglichen Teilen drahtseilversichert aufgestiegen. Maßgeblich war die Tourenbeschreibung aus dem Buch "Münchner Bergtouren im II. Grad", die wir auch ausgedruckt bei uns führten.

Lärcheck Lärchegg Wilder Kaiser Kaisergebirge
Blick in einen Teil des Kaisergebirges




Sonntag, 1. Juni 2014

Tegelberg Klettersteig (C) und Fingersteig (D)

Eine Tour mit Andrea, Julia, Martin und Micha. Nach langer Zeit endlich mal wieder :-)

Wir fuhren gegen 8.30 Uhr ab München los. Da Julia und Micha von Sauerlach aus losgefahren sind, wollten wir uns in Wolfratshausen zur Weiterfahrt treffen. Ging schief, netterweise ist dort an der Autobahnabfahrt ne Sperrung. Letztendlich fanden wir uns dann in Seeshaupt zusammen, um von dort nur mit einem Auto weiterzufahren.

Wir kamen dann aber auch relativ zügig an der Talstation und Parkplatz von der Tegelbergbahn an und machten uns zu Fuß auf dem Weg zum Tegelbergklettersteig:

Blick auf den Tegelberg
Blick auf den Tegelberg



Donnerstag, 22. Mai 2014

Hackenköpfe Überschreitung (II UIAA)

Das Bergwetter war fast die gesamte Woche super. Also musste ich unbedingt was machen. So begab ich mich bei mountix und dem schwarzen Brett des Alpenvereins auf Tourenpartnersuche. Ich habe dann recht schnell Antwort von Peter bekommen, der die Überschreitung der Hackenköpfe geplant hatte. Und er nahm auch noch Thomas mit ins Boot.

Die Überschreitung der Hackenköpfe ist eine sehr lange und nicht einfache Bergtour mit leichten Kraxeleien bis zum II. Grad (2 Stellen). Bevor die eigentliche Tour am Scheffauer Sattel startet, sind 1200 Höhenmeter zu überwinden. Dann beginnt der ca. 4 km lange Grat, insgesamt hat die Tour eine Gesamtstrecke von knapp 13 km.

So ging es dann von München aus nach Scheffau am Wilden Kaiser. Startpunkt war an einem gebührenpflichtigen Parkplatz in der Nähe eines Gasthofes und mir machten uns Richtung Scheffauer auf den Weg:

Zustieg zu den Hackenköpfen
Zustieg zu den Hackenköpfen

Blick auf die Hackenköpfe und Scheffauer
Blick auf die Hackenköpfe und Scheffauer


Sonntag, 4. Mai 2014

Breitenstein übers Fensterl

Heute mal kein Klettersteig, sondern nur eine T2 Wandertour. Aber mit dem Anspruch, eine Wanderung ausserhalb der Massen mit ein wenig Orientierung zu unternehmen.

Also ging es mit Angi nach Fischbachau.

Der Wanderparkplatz ist leicht zu finden. Von dort ging es dann erst einmal auf den normalen Wanderweg Richtung Breitenstein Gipfel. Erst nach ca. 20 min. zweigte unser Weg dann in den unmarkierten Weg.

Die Beschreibung von tourentipp.de war echt super und es war orientierungsmässig doch nicht eine so megamässig große Herausforderung. Aber trotzdem, wir waren die ganze Zeit alleine. Also immer noch ein Geheimtipp.
Am Breitensteiner Fensterl trafen wir dann tatsächlich doch noch 3 weitere, ich glaub Geocacher (dort befindet sich ein Cache). Wir hätten noch das Fensterl besteigen können. Allerdings war die kurze 3m hohe IIIer Stelle doch noch recht nass auf der einen Hälfte. Und danach gab es Seilversicherungen. Aber wir haben es dann doch gelassen und stiegen weiter auf zum Breitenstein.
Da wurde es dann mit der Tourenbeschreibung doch etwas schwieriger, doch Angi hatte den richtigen Riecher.

Wir erreichten nach recht kurzer Zeit die normale Route und standen dann kurz am Gipfel des Breitensteins. Allerdings nicht lange, denn der Gipfel ist aufgrund der einfachen Erreichbarkeit über den Normalanstieg für Familien sehr leicht zu erreichen und somit auch bei dem mässigen Wetter an dem Tage überlaufen.

Hier die Bilder:

Breitenstein über Fensterl
Blick auf Fischbachau

Montag, 21. April 2014

Drachenwand KS (C) Zweitbegehung

Und wieder eine Tour mit Maria und Peter. Die Drachenwand am Mondsee sollte es mal wieder werden.

Das Wetter versprach, gut zu werden. Die Drachenwand ist im Sommer extrem überlaufen und vielleicht auch zu den jetzigen Bedingungen. Da es ja bereits jetzt erst gegen 20 Uhr dunkel wird, war meine Intention, relativ spät in die Wand einzusteigen die Variante, dem Ansturm an Menschen zu entgehen.

Naja, wir waren nicht die Einzigen in der Wand, aber für einen Feiertag hielt sich die Menge an Menschen an dem sonst so überlaufenem Klettersteig (Durchschnittlicher Durchlauf 500 Menschen pro Tag!!!) doch in Grenzen. Desweiteren positiv, es waren nur gut ausgerüstete Bergler unterwegs.

Maria und Peter holten mich um 11.30 in Rosenheim ab. Die Fahrt mit dem Meridian von München aus nach Rosenheim ist empfehlenswert: Sehr ruhiger, moderner Zug und dauert gerade mal 35 Minuten. Von dort ging es dann mit dem Auto weiter Richtung Mondsee.

Der Einstieg ist zum jetzigen Zeitpunkt schneefrei, zeitweise dennoch matschig und rutschig, aber in 30 Minuten machbar. Um 14 Uhr erreichten wir den Einstieg zum Klettersteig.

Hier die Bilder:

Drachenwand Klettersteig Einstiegswand
Drachenwand Klettersteig Einstiegswand

Blick auf den Mondsee von der Drachenwand
Blick auf den Mondsee von der Drachenwand



Sonntag, 30. März 2014

Stuibenfall KS (C) und Steinwand KS (Variante C) und mein Fünfzigster :-)

Stuibenfall Klettersteig:


Relativ spontan ging es heute mal wieder auf Tour. Mit Peter und Maria. Es sollte Marias erster Klettersteig werden. Im Endeffekt wurden es zwei :-)

Die Planung war nicht so einfach. Die richtig guten Klettersteige sind entweder noch nicht schneefrei oder zu schwer. Für die einfachen Klettersteige lohnt sich die Anfahrt nicht, da sie als seperate Tour einfach viel zu kurz sind. Aber irgendwas musste ja gehen. So habe ich am Abend zuvor 5 Klettersteige mit kurzen Zu- und Abstiegen rausgesucht, die zwar auch alle nicht sehr lang sind, aber alle nicht weit voneinander entfernt sind und somit beliebig kombinierbar sind. Ich druckte die Topos aus und Sonntag morgen ging es dann auch los.
Zunächst mit der Bahn nach Murnau, wo ich dann Maria und Peter traf. Dann ging es mit dem Auto ab nach Umhausen im Ötztal zum Stuibenfall KS. Auf der Topo sah dieser während meiner Planung absolut für Anfänger geeignet aus. Dies sollte sich dann auch bestätigen.
Der Klettersteig ist gut ausgeschildert. Man muss nur den Schildern zum Ötzidorf folgen. Letzteres wäre bestimmt auch einen kurzen Besuch wert gewesen. Leider war dies noch geschlossen. Dafür war der gebührenpflichtige Parkplatz dann auch kostenlos.

Der Zustiegsweg war noch sehr vereist und mit Schnee bedeckt, aber wir erreichten bald auch schon den Einstieg. Dort musste Peter feststellen, dass er wohl irgendwas falsch macht:


Peter mit der falschen Ausrüstung am Weg in der Nähe des Einstiegs zum Stuibenfall Klettersteig
Peter mit der falschen Ausrüstung am Weg in der Nähe des Einstiegs zum Stuibenfall Klettersteig :-)
Einstiegstafel Stuibenfall Klettersteig
Einstiegstafel Stuibenfall Klettersteig

Sonntag, 9. März 2014

Berchtesgadener Hochthronsteig (C/D)

Heute sollte es mit Rainer auf den Berchtesgadener Hochthronsteig in Marktschellenberg gehen.
Es hatte den Anschein, dass es die erste alpine Tour zu Sommerbedingungen werden könnte. Naja, fast... :-)

Startpunkt war in Deisenhofen, wo mich der Rainer abholen wollte. Als ich aus der S-Bahn stieg, war aber nichts von ihm zu sehen. Ich wollte ihn gerade anrufen, aber da klingelte auch schon mein Handy.
Rainer findet seine Bergschuhe nicht, lol.
Kein Problem, wir hatten ja genügend Zeitpuffer eingeplant und ich musste eh noch zur Bank. Wir trafen uns 10 min. an einer Bäckerei, wo ein coffee to go und was zu futtern noch ein Pflichteinkauf war. Und die Bergschuhe waren ja wieder aufgetaucht, im Aufzug von Rainers Wohnung! ;-)
Warum dies so war, ist jetzt egal....

Den Gipfel haben wir dennoch nicht erreicht (dazu später), aber ein Blick auf das schöne Berchtesgadener Land gab es trotzdem:

Blick auf den Watzmann vom Berchtesgadener Hochthronsteig
Blick auf den Watzmann vom Berchtesgadener Hochthronsteig

Sonntag, 23. Februar 2014

Pfeilspitzwand KS (C/D) und Huterlaner KS (C)

Heute sollte es relativ spontan mit einem weiteren Bernd nach Mayrhofen in die Zillertaler Alpen gehen.

Wir suchten uns gemeinsam Ziele aus. In meiner Recherche stieß ich mal wieder auf 3 talnahe Klettersteige in Mayrhofen. Diese hatte ich schon für Ende November/Anfang Dezember ins Auge gefasst.
Auf der webcam war zu sehen, dass mir zu dem Zeitpunkt zuviel Schnee lag.

Als ich letzten Donnerstag auf die webcam schaute, traute ich meinen Augen kaum. Da lag mal überhaupt kein Schnee mehr im Tal. Die Klettersteige selber waren natürlich nicht einsehbar, doch ich erwartete Schnee in der Höhe der Ausstiege. Auch versprach ZAMG Innsbruck beste Voraussetzungen, was das Wetter betraf.

Als wir  den Parkplatz erreichten und einen Blick nach oben warfen, war unsere Entscheidung ganz klar:
Pickel und Steigeisen blieben im Auto. :-)
Da lag mal auch weiter oben nichts mehr an Schnee und Eis.

Die Zustiege sind in der Topo mit 10 min. angeschlagen und die Klettersteige jeweils mit 1,5 h.

Wir machten uns auf dem Weg zum ersten Klettersteig, der Pfeilspitzwand und erreichten auch schnell den Einstieg:

Einstiegstafel Klettersteige Mayrhofen im Zillertal
Einstiegstafel Klettersteige Mayrhofen im Zillertal



Samstag, 1. Februar 2014

Alpspitzferrata (B) Winterbegehung

An diesem Tage sollte es endlich funktionieren, der erste Klettersteig des Jahres.

Da ich den Zustiegsweg über die Skipisten mittlerweile nicht mehr sehen konnte, fuhren Stefan und ich über die Kreuzeckbahn zum Kreuzeckhaus.

Wir gingen dann weiter Richtung Osterfelder. Zu Winterzeiten ist der eigentliche Weg dorthin teilweise für Fußgänger verboten. Das wusste ich nicht. Also mussten wir ihn umgehen.

Weiter oben gab es dann den Weg wieder runter zum bekannten Weg. Wir entschieden uns allerdings, weiter steil aufzusteigen, wo ich erstmal ein paar Meter runterrutschte, da meine Bergstiefel nicht mehr so fit sind und neu besohlt werden müssen. Der Pickel war dann hilfreich. Oben angekommen bemerkten wir, hier geht es doch nicht so weiter, wie wir uns es vorgestellt hatten. Alle Mühen umsonst stiegen wir halt wieder ab.

Irgendwann kamen wir dann am Einstieg der Ferrata an:

Blick auf die Alpspitze bei der Winterbegehung der Alpspitzferrata
Blick auf die Alpspitze (Nordwand)




Samstag, 25. Januar 2014

Wanderung zum Kreuzeckhaus

Auch heute sollte es auf die Alpspitze gehen.

Das Wetter meinte es nicht gut mit Iris und mir.

Naja, wie dem auch sei. Wir gingen erstmal rauf zum Kreuzeckhaus, teilweise über die Skipisten. Wir waren sehr früh da, darum brauchten wir die erste halbe Stunde noch die Stirnleuchten.

Ich kann den Weg langsam nicht mehr sehen. :-)

Am Kreuzeckhaus angekommen, machten wir dort erst mal 2 Stunden Rast.

Es klarte kurzzeitig auf, aber nur kurzzeitig.

Es machte keinen Sinn, so stiegen wir wieder ab.

Bilder habe ich keine gemacht, präparierte Skipisten und Skifahrer auf diesen sind langweilig :-P


Mittwoch, 15. Januar 2014

Stangensteig

Eine weitere Tour mit Sabine. Wieder mal frühstückten wir gemütlich in Garmisch.

Das Wetter war nicht optimal für die Begehung der Alpspitzferrata.

Wir wollten alternativ den Stangensteig (Alternative zur Höllentalklamm begehen) und dann mal schauen.

Leider ist der Stangensteig jetzt auch im Winter teilweise abgebaut und nicht begehbar.

Trotzdem war es eine kurze, aber schöne Winterwanderung.

Stangensteig

Samstag, 28. Dezember 2013

Via Ferrata Monte Thysso (D/E) Zweitbegehung

Ich hatte ein Ziel: Noch einen Klettersteig vor dem Jahr 2014.

Die 50 habe ich ja leider nicht vollbekommen, aber wenigstens wollte ich die Saison kurz vor Jahresende abschließen.

Da ich halt über Weihnachten immer in der Heimat bin und ich ja auch schon einen ausführlichen Bericht über die Via Ferrata Monte Thysso geschrieben habe, sollte es dieser sein.

Leute aus meiner Heimat dazu zu motivieren ist nicht immer einfach. Aber Klaus war mal wieder offen für das Vorhaben. So holte ich ihn an diesem Tage mittags ab.

Via Ferrata Monte Thysso

Donnerstag, 7. November 2013

Leite (C/D) die Zweite :-)

Ah, das Bergwetter war selbst Anfang November noch super, es war sogar recht warm.

Ich lernte Sabine kennen. Wir wollten ne kleine Tour machen. Also bot sich der Leite KS an.

Nach einer kurzen Frühstückspause in Garmisch erreichten wir auch schon bald das Kletterdorf Nassereith und auch den Einstieg.

Leite Klettersteig

Sonntag, 27. Oktober 2013

Mauerläufersteig (D/E) 4. Versuch und Erfolg

Der Mauerläufersteig auf den Bernadeinkopf ließ mir einfach keine Ruhe. Über meinen idiotischen Erstversuch habe ich ja bereits am Anfang meines blogs berichtet.

Zweiter Versuch am 13.10.2013:

Ich war total frustriert am Ende des Tages, sodass ich es unbedingt in Worte fassen musste. Bevor ich mir die Finger wund schreibe, hier der Re-Post von facebook:

Gedanken zwischen schön und scheiße

Es fängt ja toll an. Die U-Bahn um eine Minute verpasst, damit auch die Bahn nach Garmisch um 06.30 Uhr. Na, das wird was, wo ich eh schon Zeitdruck habe. Um 09.30 Uhr dann von der Talstation Kreuzeck auf dem Weg gemacht. Hoppla, die von mir erwarteten 30-50cm Schnee gibt es tatsächlich, aber es sind schon welche vor mir da und der Weg ist komplett gespurt. Mein Zeitplan passt also besser als gedacht. Ich komme bereits um 11.30 Uhr in Sichtweite der Einstiegstafel des Mauerläufersteiges an. Auch dort ist der Weg gespurt, eher mässig, aber hey, ich bin scheinbar nicht der einzige Idiot, der ne Winterbegehung macht oder bereits gemacht hat. 

Doch 50m vor dem Einstieg hören die Spuren plötzlich auf und ich stehe hüfthoch im Schnee in steilem Gelände, rutsche dauernd ab, komme nicht weiter.
Ich bin am Verzweifeln. Das kann doch nicht sein??? Ich kann hier nicht aufgeben.
Also Winterhandschuhe an und versuche, irgendwo am Fels Halt zu finden. Ich komme tatsächlich vorwärts. Ich drehe mich um und sehe die Linie des tatsächlichen Einstiegweges.
Na, super, mein Vorgänger hat sich verstiegen. Also wieder runter und die einfache Variante nutzen. 

An der Wand angekommen, höre ich es plumpsen. Eisschlag. Wie kann das sein, da liegt doch kaum Schnee drauf. Ach, gottseidank, es kommt von weiter ostwärts.
Doch dann plumpst es tatsächlich neben mir, unter Anderem auch ein Eiszapfen.
Hm, Abbrechen oder Einsteigen? Einsteigen.

Die Wand ist rutschig, das Drahtseil vereist und es frieren die Finger.
Etwas schlägt hart auf dem Helm ein. Kurz darauf trifft es meine Schulter. Wenig später
trifft ein Eiszapfen meinen Nacken und hinterlässt eine leicht blutende Schnittwunde.
Da war die Entscheidung klar. 

Frustriert steige ich wieder ab und steige auf zum Osterfelderkopf.
Menschen, viele Menschen. Unter Ihnen eine Vielzahl mit angemessener alpiner Kleidung: Jeans, Röcke, High Heels.
Aber eigentlich ist es schön. Das Wetter ist der Hammer, die Berge sehen klasse aus. Sehnsüchtig fällt der Blick auf die einzig dunkle Wand dieses Panoramas: Der Bernadeinkopf, das Gipfelkreuz deutlich sichtbar. Da oben wäre ich allein, definitiv allein und hätte meine Ruhe.
Ich schaue auf die Uhr und plane erneut: Es ist 14.30 Uhr, zum Einstieg ist es von dort eine halbe Stunde, auf dem Gipfel wäre ich um 16 Uhr, eine Stunde dort verbringen, geniessen, dann wäre es 17 Uhr. Zu spät für die Seilbahn, aber der Abstiegsweg ist in 2 Stunden im Hellen zu schaffen, aber auch im Dunkeln völlig unkritisch. Aber der Eisschlag, der verdammte Eisschlag.
Ich gehe zum alpspix, um wenigstens noch ein bisschen das Panorama zu geniessen. Die für Touris gebaute Aussichtsplattform würde ich unter normalen Umständen niemals betreten. Jetzt ist mir alles egal. Mir begegnen wieder Menschen, einer in FlipFlops. Frustriert steige ich in die Seilbahn, einfach nur schnell weg 
 — hier: Osterfelderkopf (2033m).

Sonntag, 20. Oktober 2013

Postalm Klettersteig (D) Zweitbegehung

Zweitbegehung des "Spielplatzes für Erwachsene" (Zitat Julia)

Es war zwar Ende Oktober, aber hochalpin war an dem schönen Tag auch noch möglich.
Die Postalm sollte eigentlich nur die Alternative sein.
Die Schneelage am Leoganger war unklar und ich versuchte es unterwegs herauszufinden. Während ich mit Julia und Andrea Richtung Zielgebiet fuhr, kam mir spontan die Idee, die Bergwacht Leogang zu fragen.

Zur Frage, ob Schnee oder nicht kam es gar nicht mehr. Der Klettersteig wurde bereits gesperrt, d. h. die Drahtseile im unterem Bereich, abgebaut, sagte man mir am Telefon.

Also ging es dann auf nach Strobl.

Postalm Klettersteig

Montag, 7. Oktober 2013

Pidinger KS (D) die Zweite (Speedbegehung)

Nach der Gardaseetour wollte ich eigentlich mal ausschlafen und entspannen. Dazu kam es nicht.

So gegen 9.30 Uhr klingelte mein Telefon: Rainer, mein Chef aus dem Kletterwald. Ich dachte nur, scheisse, ich mag heut nicht arbeiten, stellte mich aber innerlich drauf ein.

Doch er wollte etwas Anderes:

Rainer: "Der Sven und ich wollen heute nen Klettersteig machen. Erstens, Du als Klettersteigexperte kennst doch sicherlich nen Klettersteig Richtung Chiemsee und zweitens, hast Du Bock?"

Ich: "Ähm, ich komm gerade von 5 Klettersteigen am Gardasee und wollte mal entspannen, aber Bock habe ich eigentlich immer"

Rainer lacht

Ich: "Gib mir 5 Minuten, ich ruf Dich gleich zurück"

Ich fuhr den Rechner hoch und suchte parallel in dem Klettersteigführer Österreich, suchte was raus und rief in dann zurück. Wir kamen auf den Pidinger.

Rainer: "Klingt gut, wie lange brauchen wir?"

Ich: "Im Buch steht 7 Stunden"

Rainer: "Hm, schaffen wir den auch in 5?"

Ich: "Hm, wenn wir uns beeilen, vielleicht" (Hintergrund: Rainer hatte in der nähe vom Chiemsee einen Geschäftstermin)

Rainer: "Gut, wann kannst Du in Deisenhofen sein?"

Ich: "Moment, ich schau auf der mvg-Seite", Sekunden später: "Um 10.30"

Rainer: " Alles klar, wir holen Dich dann an der S-Bahn ab. Brauchst noch was? Kaffee?"

Ich: "Ja, ne Latte Macciato wäre ganz geil"

Rainer: "Gut, dann bis später"

Ich machte mich schnell fertig, der Rucksack war ja noch fast komplett gepackt vom Gardasee. Ich dachte, Rainer besorgte mir die Latte vom Bäcker. Nein, die war selbstgemacht und ich hab noch nie zuvor eine so gute getrunken.

Wir fuhren zügig nach Piding bzw. Urwies und kamen am Parkplatz an. Ich wollte noch schnell eine rauchen. Doch ich hatte mein Feuerzeug verloren. Rainer hat alles versucht und verzweifelt seinen Zigarettenanzünder gesucht, aber nicht gefunden. Naja, musste auch ohne gehen :-)

Zustieg zum Klettersteig: 50 Minuten

Die Begehung bis zum Gipfel dauerte 2 Stunden und 20 min.

Pidinger Klettersteig

Sonntag, 6. Oktober 2013

Gardasee Tag 4: Via Ferrata Rino Pisetta (E)

Wir checkten aus der Ferienwohnung aus, verabschiedeten uns von Aldo und machten uns auf dem Weg nach Sarche, um über die Via Ferrata Rino Pisetta den Dain Picol zu besteigen. Das Wetter sollte es gut mit uns meinen an diesem Tag.

Riva del Garda

Wir parkten auf dem Parkplatz eines Supermarktes, wo wir am Freitag abend bereits einkaufen waren für unser Abendessen.

So machten wir uns auf dem Weg zum Einstieg. Dieser ist sehr schlecht markiert. Wir verstiegen uns. Positiv war, wir waren nicht die Einzigen. :-)
Es kamen uns weitere Personen entgegen, die den gleichen Weg wählen wollten.

Letztendlich fanden wir den Einstieg.